Faszien ….. Es klingt modern, ein wenig technisch, vor allem aber wissenschaftlich. Das fasziale Bindegewebe wurde aber in der Vergangenheit nur mit Cellulite in Verbindung gebracht. Inzwischen erleben wir einen Boom für eine eigentlich altbekannte Bindegewebsstruktur.

Der Begriff „Faszien“ entstammt dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Band“ oder „Bündel“. Das Bindegewebe besteht somit aus bandförmigen, sehr reissfesten kollagenreichen Strukturen, die oft nur einen einzigen Millimeter dick sind.

Jedem, der schon einmal Fleisch zubereitet hat, sind diese milchig-weissen Häute, die das rohe Steak umhüllen, schon einmal aufgefallen. Dieses Bindegewebe ist ein Netz aus Fasern, das sich durch den ganzen Körper spannt. Es hält Muskeln und Organe an ihrem Platz und verleiht Stabilität. Weil es elastisch und flexibel ist, wirkt es wie Stossdämpfer von innen. Gleichzeitig macht es Bewegungen federnd und geschmeidig. Auch die Lymphe wird im Bindegewebe abgeleitet.

Durch Verletzungen, Bewegungsmangel, Überlastung, Fehlhaltung, Unfall und/oder lang anhaltende Stresszustände verliert das Bindegewebe seine Elastizität. Sind die bindegewebigen Strukturen verklebt oder verhärtet, kann dies zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen – von Gelenkschmerzen über Nacken-, Schulter- oder Rückenschmerzen bis hin zu undefinierbaren Schmerzen in fast allen Körperregionen.

Mit speziellen Dehnübungen und Bewegungsmethoden alleine ist es leider unmöglich, diese kollagenen Verdickungen oder Verklebungen des Bindegewebes aufzulösen und die vernetzten Strukturen langfristig zu mobilisieren. Durch physiotherapeutische Behandlungen und eine Kombination von Bindegewebsmassage und Haltungstraining wird die Funktion der Muskeln und Organe nachhaltig positiv beeinflusst und die Beschwerden dauerhaft gelindert.

 

 

 

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